Wenn die Projektion eine getreue Spur hinterlässt
Eine Projektion ist oft nur sichtbar, solange der Raum dunkel ist. Nach einer gelungenen Probe, einem sorgfältig vorbereiteten Abend oder einem wichtigen gemeinsamen Lied kann es jedoch wertvoll sein, noch einmal zu sehen, was auf der Leinwand geschah. Deshalb habe ich in den letzten Tagen die Kette aus Aufnahme, Editor und Export überarbeitet: Ein geschnittenes MP4 bewahrt Bild und Rhythmus der Live-Projektion jetzt viel getreuer.
Die Details sind dabei keine Dekoration. Ein Logo in der Ecke behält seine eingestellte Größe und Position, Vollbildbilder und Videos werden nicht mehr beschnitten, und bewegte Hintergründe wechseln mit derselben weichen Unschärfe und Überblendung wie im Raum. Wenn ein Pausen-Countdown die Folien verdeckte, ist das auch im Export und in der Editor-Vorschau sichtbar. So muss niemand einen Moment beim Nachsehen oder Teilen gedanklich ergänzen.
Viel Arbeit bleibt unsichtbar: wiederholte Video-Logos, Hintergrund- und Inhaltswechsel sowie die Sicherheitsgrenzen der Aufnahme werden nun automatisch geprüft. Nach einer Veranstaltung darf Technik nicht nur ungefähr erinnern. Mein Ziel ist, dass der Aufnahme genauso vertraut werden kann wie dem Moment, den sie bewahrt.